Wer sein Elektroauto draussen lädt, begegnet häufig Angaben wie IP54, IP65 oder IP67. Die IP-Schutzklasse zeigt, wie gut ein Ladegerät oder Ladekabel gegen Staub und Wasser geschützt ist.
Was bedeutet IP?
Die erste Zahl steht für den Schutz gegen Staub und Fremdkörper, die zweite für den Schutz gegen Wasser.
| Schutzklasse | Bedeutung |
|---|---|
| IP54 | Staubgeschützt und gegen Spritzwasser geschützt |
| IP65 | Staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt |
| IP66 | Staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt |
| IP67 | Staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt |
Kann ich mein Elektroauto bei Regen laden?
Grundsätzlich ja, sofern Ladegerät, Ladekabel und Anschlüsse für den Ausseneinsatz vorgesehen sind und die Herstellerangaben eingehalten werden.
Ein Produkt mit IP65 ist beispielsweise gegen Strahlwasser geschützt und damit gut für den Ausseneinsatz geeignet. Es darf jedoch nicht untergetaucht werden.
IP67 bietet zusätzlichen Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen unter definierten Bedingungen.
Typ-2-Ladekabel bei Regen
Typ-2-Ladekabel sind für den Einsatz an Elektroautos und Ladestationen konzipiert und werden häufig im Freien verwendet.
Wichtig:
- Stecker und Kabel dürfen nicht beschädigt sein.
- Kontakte sollten sauber sein.
- Nicht angeschlossene Stecker nicht in Wasser liegen lassen.
- Die Schutzklasse des jeweiligen Produkts beachten.
Welche IP-Schutzklasse brauche ich?
Für den normalen Ausseneinsatz bieten IP65 und IP67 einen hohen Schutz gegen Staub und Wasser. Entscheidend ist jedoch immer, wofür das konkrete Ladegerät oder Ladekabel vom Hersteller vorgesehen ist.